Stunden zu E-Rechnung

Vom Zeiteintrag zur E-Rechnung, in einem System.

Stunden in einem Werkzeug erfassen, Rechnungen in einem zweiten schreiben und dazwischen abtippen: Das ist der Medienbruch, an dem Fehler entstehen. In Redmine mit unseren Plugins entsteht die Rechnung aus den genehmigten Zeiteinträgen, als ZUGFeRD für Geschäftskunden oder als XRechnung für öffentliche Auftraggeber. Die Stunden werden einmal erfasst, einmal geprüft und dann abgerechnet.

Das Problem

Zwei Werkzeuge, ein Medienbruch.

Die Zeiterfassung weiß, wer wann woran gearbeitet hat. Die Rechnungssoftware weiß, was der Kunde bezahlen soll. Dazwischen sitzt jemand mit zwei Fenstern und überträgt Stunden in Positionen. Jede Übertragung ist eine Gelegenheit für Zahlendreher, vergessene Tickets und Rückfragen vier Wochen später. Und seit die E-Rechnung ein strukturiertes XML verlangt, reicht es nicht mehr, am Ende eine PDF zu drucken.

Der Weg in Redmine

Erfassen, genehmigen, ausstellen.

1Stunden erfassenIm Wochenraster der Zeiterfassung, eine Zeile pro Ticket, mit Timer oder von Hand. Jede Stunde hängt an einem Ticket und damit an einem Projekt.
2Periode einreichen und genehmigenMitarbeiter reichen Woche oder Monat pro Projekt ein, die Projektleitung genehmigt. Genehmigte Perioden sind gesperrt; nur sie werden standardmäßig abgerechnet.
3Rechnung aus ZeiteinträgenIn der Rechnungstellung den Kunden wählen, den Zeitraum einziehen: Die Zeiteinträge erscheinen nach Projekt gruppiert, jede Position verweist auf ihre Einträge. Manuelle Positionen kommen bei Bedarf dazu.
4Prüfen und ausstellenDie Vorschau zeigt die PDF ohne Nummer. Ausstellen vergibt die nächste Rechnungsnummer nach dem konfigurierten Format und erzeugt die Dateien im Format des Kunden.
5Versenden und Zahlung verfolgenPer E-Mail direkt aus dem Plugin, auf Wunsch mit Blindkopie ans Archivpostfach. Zahlungen erfassen; Teilzahlungen setzen den Status, und die Liste filtert offene und überfällige Rechnungen nach Fälligkeit.

Formate

Welches Format wann.

Das Format steht beim Kunden, nicht bei der Rechnung. Für Geschäftskunden erzeugt das Plugin ZUGFeRD: ein hybrides PDF/A-3 mit eingebettetem XML nach EN-16931-Profil, dazu die XML-Datei zum Herunterladen. Für öffentliche Auftraggeber erzeugt es XRechnung: XML nach XRechnung-Spezifikation; die Leitweg-ID des Empfängers ist Pflichtfeld und wird beim Speichern des Kunden validiert. Kunden ohne E-Rechnung bekommen eine klassische PDF.

Die Übermittlung bleibt Ihr Schritt: ZUGFeRD per E-Mail an den Kunden, XRechnung über das Portal des Auftraggebers.

Verantwortung

Was beim Nutzer bleibt.

Das Plugin vergibt Rechnungsnummern erst beim Ausstellen fortlaufend, storniert statt zu löschen, hält Ausstellung, Versand und Stornierung mit Datum und Uhrzeit fest und gibt bei ZUGFeRD-Kunden PDF/A-3 mit eingebettetem XML aus. Was es nicht kann: Ihre Stammdaten prüfen, das Format mit dem Empfänger abstimmen oder Ihre Buchführung beurteilen. Die vier Eigenschaften und was daraus folgt stehen auf der Seite der Rechnungstellung; was die E-Rechnungspflicht in Deutschland verlangt, auf der Seite zur E-Rechnung.

Fragen vorab

Was vor der ersten Rechnung aus Zeiteinträgen geklärt sein sollte.

Kann ich Positionen von Hand ergänzen?

Ja. Eine Rechnung kann Positionen aus Zeiteinträgen und manuelle Positionen mischen, etwa eine Pauschale oder Fahrtkosten. Jede Position hat eigene Einheit, Einzelpreis und Umsatzsteuersatz; auch 19 % und 7 % auf derselben Rechnung ergeben korrekte Summen.

Was passiert mit nicht genehmigten Stunden?

Standardmäßig bietet das Plugin nur Stunden an, deren Periode in der Zeiterfassung eingereicht und genehmigt wurde. Pro Projekt lässt sich in den Kundenstammdaten „Ohne Freigabe abrechnen“ einschalten, dann werden auch ungeprüfte Stunden angeboten.

Wie bekomme ich die XML-Datei?

Nach dem Ausstellen liegt sie auf der Rechnungsseite zum Herunterladen: bei ZUGFeRD-Kunden das hybride PDF mit eingebettetem XML plus die XML-Datei einzeln, bei XRechnung-Kunden die PDF und die XRechnung-XML als getrennte Dateien.

Kann ich das PDF an meinen Steuerberater geben?

Ja, PDF und XML sind gewöhnliche Dateien. Beim E-Mail-Versand aus dem Plugin lässt sich eine Blindkopie an ein eigenes Archivpostfach eintragen, und die Rechnungsliste exportiert als CSV. Ob die Software Ihres Steuerberaters das ZUGFeRD-XML direkt einliest, klären Sie mit ihm.

Funktioniert das auch für Kunden ohne E-Rechnung?

Ja. Steht beim Kunden das Format auf „none“, erzeugt das Plugin eine klassische PDF ohne strukturierte Daten. Das Format ist pro Kunde hinterlegt, Sie müssen bei der einzelnen Rechnung nichts umschalten.

Nächster Schritt

Einmal durchspielen, dann entscheiden.

In der Demo sind Zeiterfassung und Rechnungstellung mit Beispieldaten eingerichtet: Woche genehmigen, Rechnung aus den Stunden erzeugen, Vorschau ansehen, ausstellen.

Demo öffnen Rechnungstellung: Preis und Details Alle fünf im Bundle